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LEICA M10-P "ASC 100 EDITION" [L20031]

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LEICA M10-P "ASC 100 EDITION"

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Zum 100-jährigen Jubiläum der American Society of Cinematographers setzt Leica dem Kino ein Denkmal: die Sonderedition M10-P „ASC 100 Edition“.

Die 1919 gegründete American Society of Cinematographers ist die älteste Gemeinschaft von Filmschaffenden weltweit und vereint die besten professionellen Cinematografen unserer Zeit. Genau wie Leica prägt diese außergewöhnliche Vereinigung seit über 100 Jahren die Sehgewohnheiten der Menschen quer durch alle Kulturen.

Im Februar 2019 verleiht die ASC zum 33. Mal ihre prestigeträchtigen Awards - der perfekte Anlass also, um mit der Leica M10-P „ASC 100 Edition“ ein exklusives Werkzeug für Filmschaffende bereitzustellen.

Oskar Barnack, ein begeisterter Cinematograf mit Vorliebe zur Fotografie, hatte den Anspruch, die damaligen starren und schweren Foto-Kameras von ihrer Last zu befreien. Er verwendete den in der Cinematografie genutzten 35 mm Kinofilm für Einzelbelichtungen. Barnack verdoppelte das Format auf 24 x 36 mm und nutzte es in waagerechter Ausrichtung. Er schrieb dazu: „Mikrokinoeinrichtung fertig für Aufnahmen“. Die „Ur-Leica“ war erfunden und legte 1913/14 somit das Fundament der modernen Fotografie. Dies ist eine der Entstehungsgeschichten der „Ur-Leica“. Die zweite spielte sich in etwa so ab: Oskar Barnack war auf der Suche nach einem Instrument zur Messung der Filmbelichtung. Ähnlich wie heute war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht ganz einfach, den Bildcharakter einer Szene vor Beginn des Drehs zu prüfen. Um die richtige Belichtung zu ermitteln, mussten Cinematografen damals einiges an wertvollem Filmmaterial durch ihre unhandlichen 35mm-Kameras laufen lassen.

Oskar Barnack dagegen genügte dank seiner revolutionären „Ur-Leica“ bereits ein Einzelbild. Er entwickelte die Methode weiter und nutzte eine Serie von über- und unterbelichteten Bildern, um sich dem Idealwert anzunähern.

Während Barnack also mit der Erfindung der ersten Kleinbildkamera das Zeitalter der modernen Fotografie einläutete, sollte der Name Leica untrennbar mit der cineastischen Kunst verschmelzen.

Heute wird dieser vor über einem Jahrhundert begonnenen Liebesgeschichte ein weiteres Kapitel hinzugefügt: die Sonderedition Leica M10-P „ASC 100 Edition“, greift die Idee der Szenenbegutachtung mittels Kleinbildkamera auf und überträgt sie in die Gegenwart.

Die Leica M10-P „ASC 100 Edition“ ermöglicht es Filmschaffenden den Bildcharakter und die Kadrierung einer Szene verlässlich, aufwandslos und noch vor Drehbeginn zu interpretieren. Das Set der Sonderedition besteht aus der Leica M10-P Kamera und dem Leica Summicron-M 1:2/35 ASPH. Objektiv und bietet mit zwei maßgeschneiderten Kino-Looks ein exklusives, professionelles Tool für Cinematografen und Filmschaffende auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen.

Die beiden im JPEG darstellbaren Cine-Looks wurden von den Leica Bildqualitätsspezialisten in Zusammenarbeit mit einigen der einflussreichsten Cinematografen der Welt und ASC Mitgliedern entwickelt. Während der ASC Cine Classic Look einen klassischen, analogen 35mm Kinofilm--Look nachempfindet, stellt der ASC Cine Contemporary Look den aktuellen digitalen Look moderner Kinofilme dar. Nachdem er im Menü aktiviert wurde, wird das Bild sowohl während der Aufnahme (mit aktiviertem Live View) als auch während der Wiedergabe im ausgewählten Look dargestellt.

Um die M10-P „ASC 100 Edition“ als Werkzeug professioneller Cinematografen zu perfektionieren, können im Menüpunkt „Capture Assistant“ Bildformatrahmen mit verschiedenen Seitenverhältnissen aus dem Kinobereich gewählt werden. Einmal aktiviert werden die entsprechenden Bildformate als Rahmen im Live View Modus angezeigt.

Das Sondereditions-Set enthält den VISOFLEX Aufstecksucher und außerdem einen Leica M-PL-Mount. Diese Kombination zusammen mit den Kino-Looks und den Bildformatrahmen ermöglicht den Einsatz als digitaler Motivsucher. Der Leica M-PL Mount stellt die Kompatibilität mit nahezu allen am Markt erhältlichen PL Mount Kino-Objektiven sicher. Cinematografen und Filmschaffende haben also mit der Leica M10-P „ASC 100 Edition“ die Möglichkeit, Szenen noch vor Drehbeginn durch jedes gewünschte Objektiv zu begutachten. Zusammen mit der Leica FOTOS App können auch die Locationscoutings vereinfacht werden, da die Kombination aus Kamera und App die Möglichkeit bietet, Ergebnisse verzögerungsfrei mit allen Beteiligten zu teilen und zu besprechen.

Doch nicht nur ihre einzigartige Funktionsweise, auch das Design der Leica M10-P „ASC 100 Edition“ interpretiert Oskar Barnack‘s Vision neu. Radikal auf das Wesentliche reduziert, sind die Gravuren auf der schwarz verchromten Oberfläche in einem dunklen schiefergrau gehalten. Der technisch-funktionale Look setzt sich in der Belederung fort ähnlich wie sie auch auf der Leica SL zu finden ist. Die im Set enthaltene, zum Kameradesign kontrastierende Version des Leica Summicron-M 1:2/35 ASPH. greift die Gestalt der „Ur-Leica“ auf. Mit seiner goldfarbenen Eloxierung zitiert das Objektiv das Messing der originalen „Ur-Leica“ und erweitert ihn stilvoll ins zeitgenössische Gold. Optisch abgerundet wird die Leica M10-P „ASC 100 Edition“ schließlich mit dem auf der Deckkappe angebrachten Schriftzug der ASC, der in bestimmten Lichtverhältnissen zu verschwinden scheint.